Federn lassen...

12:53

Diese Woche habe ich eine schwere Entscheidung getroffen. Naja, eigentlich war sie gar nicht so schwer, und eher früher als später hätte sich das ohnehin von selbst erledigt! Ich rede hier von meinen Feder-Extensions, von wegen dramatische Aufmachung und so ;) Nachdem sich eine der drei schon vor ein paar Wochen beim Haarewaschen verabschiedet hatte, kamen auch die anderen beiden am Mittwoch entgültig raus. Damit hatten sie eine Lebensdauern von 116 Tagen, oder knapp vier Monaten. Rest in Peace!



Ein paar Worte möchte ich allerdings doch noch darüber verlieren. Ich habe es ja so ziemlich jedem der es (nicht) hören wollte auf die Nase gebunden, aber ich wollte solche schon seit mindestens drei Jahren mal ausprobieren, aber irgendwie hatte es der Trend nie bis nach Deutschland geschafft - zumindest nicht bis zu uns ins Hinterland. Eigentlich hatte ich die Hoffnung und Obsession schon lange aufgegeben, aber dann bin ich dieses Jahr Ende Juli auf dem Camden Market über einen netten kleinen Stand gestolpert, bei dem man sich für 5 Pfund eine Feder ins Haar zaubern lassen konnte (oder drei für 12). Ist das nicht immer so? Gerade wenn man nicht danach sucht wird es einem vor die Füße geworfen. Die nette junge Festivalgängerin die den Stand betrieb hat mich jedenfalls in Ruhe aussuchen lassen, und mit ein paar gekonnten Griffen war ich ruck-zuck ein Hipster-Level aufgestiegen.


Zum Befestigen hat sie ein paar Haare genommen, ein kleines Stück davon zusammen geflochten und die Feder mit einer Art Quetsch-Perle befestigt. Allerdings die upgraded Version, denn innen befindet sich eine kleine Menge Silikon (?) für besseren Halt. Tatsächlich war der Halt wirklich gut; keine der Federn ist heraus gerutscht. Warum dennoch eine von selbst verschwand hatte andere Gründe.


Was man hier (leider) schön erkennen kann sind jede Menge herausgerissener Haaransätze. Die Strähnen waren zwar anfangs sehr eng geflochten, allerdings wachsen Haare, und und dementsprechend entstand nach und nach, auch durch das Kämmen, eine größer werdende Lücke am Ansatz, in dem die Zinken von Kamm und Bürste auch gerne mal hängen blieben. Dabei sind viele der Haare nach und nach ausgerissen und die Strähne hat schlechtweg nicht mehr gehalten. Dass das der Grund dafür war, dass es notwendig wurde die Strähne "abzuschneiden" hatte ich tatsächlich nicht erwartet. Ich dachte eher, die Feder würde ausfransen.


To be fair, das ist auch passiert, aber viel weniger als erwartet. Und mit knapp vier Monaten liegt die Haltbarkeit auch etwas über dem angekündigten Bereich von drei Monaten.
Ich hatte jedenfalls Spaß mit den Extensions, die übrigens extrem pflegeleicht waren und kämmen, föhnen, flechten und glätten anstandslos mitgemacht haben! Und als Erinnerung an die guten Zeiten:

Ihr fehlt mir! (Federn und Menschen, übrigens)

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1 intelligente Aussagen dazu.

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