Serienherbst 2014: How To Get Away With Murder
11:27Huuh, erinnert ihr euch noch an meine uninformierte Beschreibung von Dienstag?
"[...]eine Serie über einen Haufen junger Jurastundenten die glaube ich versuchen, das perfekte Verbrechen zu begehen? Idk, der Trailer sah echt gut aus"Nja, turns out da lag ich leicht daneben. Also es geht nicht um eine Gruppe Jurastudenten, die das perfekte Verbrechen begehen wollen, und der Trailer vermittelt auch eigentlich nicht die Idee. Tatsächlich handelt How To Get Away With Murder von einer Gruppe Jurastudenten, die alle eine Vorlesung von einer knallharten Star-Anwältin besuchen. Man folgt Wes Gibbins (gespielt vom Schauspieler der bei Harry Potter Dean Thomas ist!), offenbar Erstie und weder gut vorbereitet noch gut betucht, der sich in der ersten Vorlesung gleich blamiert und als Underdog präsentiert. Ziel der Stundenten ist es, zu Anfang der des Semesters die Dozentin so sehr zu beeindrucken, dass man einen Praktikumsplatz in ihrer Firma angeboten bekommt. Der Zeitramen dafür ist der Ablauf eines von ihr aktuell bearbeiteten Falls, für den immer noch Material zusammengetragen werden muss. Ziemlich schnell werden da die restlichen drei, bzw vier, Anwärter auf die Praktikumsplätze vorgestellt (denn das Wes einen bekommt ist klar, sonst würden wir nicht seinem POV folgen): Michaela Pratt, eine Hermine-ähnliche Person, die den Platz UNBEDINGT will, Connor Walsh, ein etwas hinterhältig wirkender Schönling, und Laurel, eine äußerst kluge aber unsichere "graue Maus". Außerdem noch ein anderer Kerl dessen Namen ich nicht weiß und den ich schwer einschätzen kann.
Parallel zum Auswahlverfahren sieht man noch Ausschnitte einer Aktion, die sich offenbar drei Monate in der Zukunft abspielt: Die vier Stundenten versuchen, eine Leiche verschwinden zu lassen. Was genau passiert ist ist unklar, und damit der mysteriöse Aufhänger der Serie: Wie kam es dazu, dass diese vier "unschuldigen" Studenten gemeinsam in einem Mord stecken?
Ich muss sagen, ich hatte eine gewisse Erwartungshaltung an die Serie und war irgendwie zufriedengestellt. Positiv überrascht hat mich vor allem das Ensemble an Hauptcharakteren: Die Hälfte im Team ist nicht weiß, mindestens einer ist nicht straight; echt akzeptable Repräsentation. Es wurden auch eindeutige Fundamente für potentielle charakterliche Tiefen gelegt, um die eindeutigen Labels, die ich gerade eben schon angesteckt habe, infrage zu stellen. Ich bin echt mal gespannt, wie es mit der Serie weiter geht!
Ein ziemlich guter Schnitt bis jetzt, muss ich sagen: 2 von 5 neuen Serien haben mich vorerst am Haken, und eine weitere werde ich auch mal vorerst verfolgen. Von der Widerkehrern hatte ich bis jetzt erst die Möglichkeit, Agents of SHIELD zu sehen, aber auch da verspricht die erste Folge der zweiten Staffel eine stärkere Runde als letztes Jahr.


0 intelligente Aussagen dazu.