Von begabten Musikern, bestesten Freunden und der tollsten kleinen Schwester aller Zeiten!
22:19Meine Lieben,
Der Tageszähler ist weg! 376 Tage war ich insgesamt in
England, und am Mittwochnachmittag um 13:55 hat die Fähre von Dover abgelegt
und es hieß „Bye, bye, England – bis bald mal wieder“. Knapp 22 Stunden später
kam ich dann auch endgültig nach Hause, aber der Stress war noch nicht vorbei;
im Gegenteil! Das Wohnmobil musste ausgeräumt, Omas besucht und Vorbereitungen
getroffen werden. Allzu sehr war ich dann aber doch nicht in Zeitdruck, denn es
hatte ja keiner meiner Freunde für Spontanbesuche Zeit (chrm, chrm).
Nachmittags um halb 4 standen dann aber auch schon Sandi, Jan und Julian vor der Tür um mich abzuholen, denn abends hatten wir Karten für Jack Johnson im E-Werk in Köln! Das E-Werk war extrem viel kleiner als ich erwartet hatte, aber das war großartig, denn so hat man mehr gesehen & gehört. Und meine Güte hat sich das gelohnt! Richtig, richtig, richtig gut!! Es waren alle Lieder dabei die ich gerne gehört hätte und die Stimmung war total klasse, was natürlich nicht wenig damit zusammenhängt dass Jack Johnson einfach ein extrem entspannter Typ ist. Trotzdem; Heimfahrt, Aus- und Aufräumen und noch ein Konzert zollten den Tribut, und auf dem (zugegebener Maßen relativ zügigen) Rückweg bin ich dann im Auto eingeschlafen. Aber daheim hatte ich dann endlich wieder mein wundervolles Bettchen, und ich denke alle Auslands-Gänger werden mir zustimmen: Im eignen Bett schläft es sich nun mal doch am besten.
Nachmittags um halb 4 standen dann aber auch schon Sandi, Jan und Julian vor der Tür um mich abzuholen, denn abends hatten wir Karten für Jack Johnson im E-Werk in Köln! Das E-Werk war extrem viel kleiner als ich erwartet hatte, aber das war großartig, denn so hat man mehr gesehen & gehört. Und meine Güte hat sich das gelohnt! Richtig, richtig, richtig gut!! Es waren alle Lieder dabei die ich gerne gehört hätte und die Stimmung war total klasse, was natürlich nicht wenig damit zusammenhängt dass Jack Johnson einfach ein extrem entspannter Typ ist. Trotzdem; Heimfahrt, Aus- und Aufräumen und noch ein Konzert zollten den Tribut, und auf dem (zugegebener Maßen relativ zügigen) Rückweg bin ich dann im Auto eingeschlafen. Aber daheim hatte ich dann endlich wieder mein wundervolles Bettchen, und ich denke alle Auslands-Gänger werden mir zustimmen: Im eignen Bett schläft es sich nun mal doch am besten.
Merkwürdiger Weise bin ich Freitag trotzdem schon um kurz
nach 7 so richtig wach geworden – ärgerlich, denn ich hatte geplant, ein
bisschen auszuschlafen, aber so kanns gehen. Geplant hatte ich den Tag mit Ela
zu verbringen, denn Lisa hatte mir am Telefon verkündet, sie hätte das ganze
Wochenende keine Zeit ( siiicher), Sahra war in Sachen Wohnung unterwegs („den
ganzen Tag“) und alle anderen waren entweder Arbeiten, sonst wie beschäftigt
oder in Hamburg. Ganz schon deprimierend, wenn man nach einem ganzen Jahr nach
Hause kommt und plötzlich hat (angeblich!!!) keiner Zeit. Arschies! Ela und ich
sind jedenfalls durch die Gegend gefahren und haben uns einen schönen Tag
gemacht, und anschließend haben wir noch Urlaubsbilder angeschaut bevor ich
dann zur Jungschar gegangen bin. Nach wie vor unwissend und nichts ahnend bin
ich begeistert mit Sandi noch „schnell
eine Runde durch die Schlucht gegangen“, denn die hatte immerhin offenbar Zeit für mich! Was ich nicht wusste: Während
ich in der Jungschar und spazieren war liefen im Schützenhaus die
Vorbereitungen auf Hochtouren:
Als wir uns dann dem Schützenhaus näherten reagierte ich
selbstverständlich völlig naiv auf das plötzliche Einsetzen des Imperial March
von Star Wars mit „Oh, ich unterstütze die Musikauswahl der Leute im
Schützenhaus! Gefällt mir!“. Das Sandi daraufhin mit „Jaah, das dachte ich mir
schon“ antwortete war der letzte offensichtliche in einer ellenlangen Kette von
nicht zu übersehenden Hinweisen, aber ich muss es wohl einsehen: Ich bin ein
Watson, kein Holmes, denn selbst als wir um die Ecke bogen und fast 25 Leute
hübsch aufgestellt vor dem Grillplatz auf uns warteten brauchte ich mehrere
Augenblicken, bis mir klar wurde: Das ist eine verdammte Überraschungsparty für
mich!!! Eine richtig echte Party nur für mich; willkommen zuhause, Sandi, mit
Luftballons, Essen, dem besten Kuchen aller Zeiten und (fast) allen meinen
lieben Menschen. Ich war so überwältigt von der ganzen Sache, ich konnte mich
zuerst gar nicht mehr einkriegen vor Freude. Plötzlich hat dann auch alles
zusammengepasst: Warum keiner ordentlich Zeit hatte, das kryptische Verhalten
mancher und warum auch wirklich ALLE ständig an ihren Handys hingen und dabei
mysteriös getan haben. Denn wie Ela mir dann ganz begeistert erzählte hat sie
mit Unterstützung aller anderen im letzten Monat die beste Party aller Zeiten
auf die Beine gestellt und Himmel und Erde in Bewegung gesetzt, um mich
vernünftig willkommen zu heißen. Für euch ist das nichts neues, denn die
meisten von euch waren ja offenbar direkt involviert, aber wenn ich auch ein
bisschen überrascht bin, dass an meiner harmlosen kleinen Schwester offenbar
ein kriminelles Organisationstalent mit diktatorischem Einfluss verloren
gegangen ist steht es jetzt ja wohl völlig außer Frage, wer die beste Schwester
im ganzen Universum hat! Das war wirklich das tollste das je jemand für mich
gemacht hat!


2 intelligente Aussagen dazu.
Soooo toll! Awwwwwwwwww! Schön, die Fotos zu der Geschichte zu sehen. Und Holli hat einfach den coolsten Kuchen aller Zeiten gebacken. Go Holli! Go alle! Go Ela! Und vor allem: WILLKOMMEN ZUHAUSE SANDIIIIIIIIIIIIIII! Ich bin froh dich (so gut wie) wieder zu haben!
AntwortenLöschenSANDIII!!!!
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